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Über mich

© Christian Blanke Fotografie - Fotograf aus Leidenschaft
Fotografie ist mehr als ein Beruf. Fotografie ist Leidenschaft. Es geht nicht darum, ein Bild zu machen. Das können Sie auch. Es geht darum, die Dinge in Szene zu setzen, mit Licht zu experimentieren und so Alltäglichem und Bekanntem ein anderes Aussehen zu geben.

Zugegeben, das geht nicht immer. Wenn es heißt: Hier ist das Produkt, bitte für den Internetshop eine Reihe "Packshots" machen, bleibt nicht ganz viel Kreativität. Aber alles was danach kommt, lässt sich gestalten.

Schärfe, Unschärfe, eine andere Blickrichtung, Licht und Schatten.

Rund um mich und meine Arbeit finden Sie hier nun zwei Videos. Das erste bringt Ihnen mein Tun auf amüsante Weise näher. Bitte bis zum Ende anschauen! Das zweite ist eher ein Plaudern aus dem Nähkästchen und zeigt mehr Fotos.

 



Jahrgang 1961, zwei große Töchter, glücklich verheiratet und mit Foto-Kamera aufgewachsen. Die ersten Bilder durfte ich mit der "Dr. August Nagel" meines Vaters machen. Acht Bilder fasste der 120er Rollfilm im Format 6x9 cm. Belichtet wurde "pi x Daumen". Den Rest hat der Fotolaborant schon gerichtet.

Die erste eigene Kamera war eine Box. Ein Blechgehäuse für 6x6 Negative, die ich von meiner Tante geschenkt bekam.

So richtig los ging es, als Mitte der siebziger Jahre in meiner Schule eine Foto-AG angeboten wurde. Ich verbrachte Nachmittage im Labor, auch wenn offiziell kein Unterricht mehr war. Mit meinem Freund Uwe lief ich durch die Stadt und fotografierte alles, was nicht niet- und nagelfest war. Zwischenzeitlich nannte ich wieder eine abgelegte Kamera vom Typ "Agfa Silette Pronto" mein eigen. Ich hatte die "große" mit zweiachter Objektiv, Bildzählwerk und großem Zeit- und Blendenbereich. Whow!

Als mein Berufswunsch feststand (Ausbildung zum Fotografen und anschließendes Foto-Ingenieur-Studium), gab es kein Halten mehr. In den Ferien wurde gejobt und die Mühe der Arbeit war eine eigene Spiegelreflex. Es folgten Objektive, Blitzgeräte ...

... und plötzlich steht man im digitalen Zeitalter, muss vieles der alten Technik über Bord schmeißen und sich mit Lightroom statt Hydrochinon oder Natriumthiosulfat befassen.

Und doch bin ich froh, einige alte Regeln noch zu kennen. Blende, Verschlusszeit? Wie hängt das zusammen? Schärfentiefe und Negativ/Sensor Format? Scheimpflug und stürzende Linien? All die "alten Hüte" kann auch das Digitalzeitalter nicht ersetzen. Räder die rollen, sind nun mal rund.

Erfahrung, der richtige Blick und viel Gespür für ein Bild. Das sind die Dinge, die meine Arbeit ausmachen.